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Erna Keller
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Besinnliches, Kontroverses, Informatives…
Frida Kahlo
„ ... die erste Frau in der Geschichte der Kunst, die mit absoluter und schonungsloser Aufrichtigkeit die allgemeinen und besonderen Themen behandelt, die ausschließlich Frauen betreffen.“ Diego Rivera
www.fridakahlo.it
www.wikipedia.org/wiki/Frida_Kahlo
„Sosehr Frauen sich auch voneinander unterscheiden mögen in ihrer religiösen und politischen Orientierung,
in ihrer Bildung und Ausbildung, in ihrem Alter und Status, in ihrem Familien- und Bewusstseinsstand; in einer Hinsicht gleichen sie sich alle: In ihrem Leiden an übermäßigen Schuldgefühlen.“ Dr. Ch. Mulack
„Man fordere nicht Wahrhaftigkeit von den Frauen, solange man sie in dem Glauben erzieht, ihr vornehmster Lebenszweck sei, zu gefallen“ Marie von Ebner- Eschenbach
„Altwerden ist wie auf einen Berg steigen.Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht, aber umsoweiter sieht man.“ I. Bergmann
Gebet einer schwedischen Pastorin im Frauengottesdienst:

Vater im Himmel, ich bekenne, dass ich keinen Glauben an meine eigenen Möglichkeiten gehabt habe.
Ich bekenne, dass ich in Gedanken, Worten und Taten Verachtung für mich und für mein Können gezeigt habe. Ich habe mich selbst nicht ebenso geliebt wie andere. Ich habe andere mein Leben steuern lassen.
Ich habe mich verachten und misshandeln lassen. Ich habe mehr auf das Urteil anderer vertraut als auf mein eigenes. Ich habe zugelassen, dass andere respektlos und entwertend mir gegenüber waren ohne ihnen Einhalt zu gebieten. Ich bekenne, dass ich mich nicht im Masse meiner vollen Fähigkeiten entwickelt habe, dass ich feige gewesen bin um in einer gerechten Sache Streit zu wagen, dass ich mich gewunden habe, um Auseinandersetzungen zu vermeiden. Ich bekenne, dass ich nicht gewagt habe, zu zeigen, wie tüchtig, begabt, wie fähig ich bin. Vergib mir, dass ich nicht so gelebt habe wie DU es haben wolltest. Amen
kaiserinnensätze

die kaiserin vertraut ihrer intuition.
die kaiserin ist frei geboren.
die kaiserin läßt sich nicht abspeisen.
die kaiserin beherrscht ihr eigenes reich.
die kaiserin weiß was sie will.
die kaiserin läßt sich nicht erobern.
die kaiserin lenkt ihre gedanken.
die kaiserin weiß um ihre eigene bestimmung.
die kaiserin verschwendet keine mühe auf einen mann,
der ihr keine freude bereitet.
die kaiserin bleibt in bewegung.
die kaiserin schwimmt nicht mit dem strom.
die kaiserin versteckt sich nicht.
die kaiserin geht keiner erfahrung aus dem weg.
die kraft der kaiserin entsteht in der tiefe.
die kaiserin stellt sich der wahrheit.
die kaiserin blickt der angst ins auge.
die kaiserin ist ein tiefes wasser.
die kaiserin lenkt ihre ziele.
die kaiserin denkt strategisch.
die kaiserin liebt und pflegt ihre visionen.
die kaiserin bündelt ihre kraft.
die kaiserin ist listig.
die kaserin genießt den kampf.
die kaiserin ist wild und geheimnsivoll.
die kaiserin kennt die quelle ihrer kraft.
die kaiserin weiß um ebbe und flut.
die kaiserin genießt die macht der magie.
die kaiserin folgt ihrem inneren gesetz.
die kaisering nimmer sich, was sie braucht.
die kaiserin jammert nicht.
die kaiserin macht sich nichts vor.
die kaiserin trennt sich von allem überflüssigen.
die kaiserin verrät nicht ihr letztes geheimnis.
die kaiserin traut sich.
die kaiserin kennt ihren eigenen weg.
die kaiserin hält sich nicht an konventionen.
die kaiserin hat viele chancen.
die kaiserin liebt das leben.
die kaiserin meidet menschen, die nicht lachen.
die kaiserin bricht das letzte tabu.
die kaiserin ist großzügig.
"Worte sind Fenster (oder sie sind Mauern)

Ich fühle mich so verurteilt von deinen Worten,
Ich fühle mich so abgewertet und weggeschickt,
Bevor ich gehe, muss ich noch wissen,
Hast du das wirklich so gemeint?
Bevor ich meine Selbstverteidigung errichte,
Bevor ich aus Verletzung und Angst heraus spreche,
Bevor ich diese Mauer aus Worten baue,
Sage mir, habe ich richtig gehört?
Worte sind Fenster oder sie sind Mauern,
Sie verurteilen uns oder sie sprechen uns frei.
Wenn ich spreche und wenn ich zuhöre,
Licht der Liebe, scheine durch mich hindurch.
Es gibt Dinge, die ich sagen muss,
Dinge, die mir so viel bedeuten.
Wenn sie durch meine Worte nicht klar werden,
Hilfst du mir, mich freizusprechen?
Wenn es so scheint, als würde ich dich niedermachen,
Wenn du den Eindruck hattest, du wärst mir egal,
Versuch doch bitte, durch meine Worte hindurch zu hören
Bis zu den Gefühlen, die wir gemeinsam haben."
Ruth Bebermeyer
Roter Faden Leben

Mein Leben heute.
Es ist nicht mehr jung.
Es ist noch nicht alt.
Es steht dazwischen.
Zwischen den Zeiten.
Zwischen Anfang und Ende.
Vielleicht ist es die Mitte.
Vielleicht habe ich die Mitte überschritten
Mein Leben ist meine ureigenste Geschichte.
Ein Text aus hellen und dunklen Wörtern
Ich lege mir den Text auf die Zunge,
buchstabiere ihn nach,
versuche ihn zu schmecken.
Er ist bitter und süß.
Ich bin eine Frau.
Eine Frau in der Mitte ihrer Zeit.
Eine Frau, die nicht mehr jung ist,
die geprägt ist von den Zeichen der Zeit.
Engramme des Leidens
und Spinnwebfäden des Glücks.
Spüre ich, wer ich bin,
was mich ausmacht,
woher ich komme,
was in mir liegt,
was ich will,
was ich fühle
was aus mir werden soll?
Heute ist der erste Tag des Lebens,
das noch vor mir liegt.
Immer ist Anfang.
"Wir müssen die Mütter mobilisieren. Es geht vor allem um sie, die Gefahr laufen, von einem blinden Emanzipationsprozeß um ihr Sosein betrogen zu werden. Wir brauchen eine Gegenrevolution zum Schutz
der Mütter." Hans-Georg Gadamer, Philosoph
DIE FÜNF FREIHEITEN:

Zu sehen und zu hören, was in mir ist und mit mir ist
Und nicht,
was dort sein sollte,
dort war oder vielleicht sein könnte!
Zu sagen was ich fühle und denke
Und nicht,
was ich sagen sollte!
Zu fühlen, was ich fühle
Und nicht das,
was ich fühlen sollte!
Zu fragen, was ich möchte
Und nicht warten, warten, warten
auf Erlaubnis!
Zu wagen was mich reizt,
statt immer nur Sicherheit zu wählen!

Virginia Satir
 
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